Blogparade

Aus 100 Köpfen 1000 machen.

„Wir machen das jetzt auch, dieses Crowdsourcing!“, hat sich Steffen Voss (@kaffeeringe) gedacht und zu Digitalleben eine Blogparade ausgerufen. Er dachte sich, dass es spannend wäre, wenn nicht nur 100 Köpfe die Fragen zum Thema #digtalLEBEN beantworten, sondern jeder der möchte. Gedacht, getan und so hat er einfach die zehn Fragen in einem Blogbeitrag auf der Seite des Arbeitskreises Digitale Gesellschaft in Schleswig Holstein beantwortet und zudem jeden dazu aufgerufen, es ihm auf dem eigenen Blog nachzumachen. Jeder, der mitmacht, kann zudem weitere Bloggerinnen und Blogger nomnieren und so den Staffelstab digital weiterreichen. So entsteht eine Kette oder eher ein Netz, ach wie passend, von Blogbeiträgen mit Meinungen, Anregungen, Befürchtungen und Hoffnungen zum Thema digitale Gesellschaft.

Wir hoffen, es wird eine bunte und lange Blogparade quer durch das Land und rauf und runter durch das Netz. Von Norden nach Süden geht sie schon mal und auch aus der Mitte des Landes kommen Blogbeiträge: Hier und hier. Das freut uns sehr.

 

Wenn Du einen Blog hast, dann mach mit und schreib URL in die Kommentare. Wenn Du keinen Blog hast, kannst Du die Fragen einfach hier beantworten. Ihr habt etwas mehr als einen Monat Zeit — 31. Oktober ist erstmal Stichtag. Wir sammeln alle Antworten und Links und speisen sie in den Prozess ein.

Hier die  10 Fragen:

  1. In einer digitalen Welt zu leben, bedeutet für mich…
  2. Mein Computer ist für mich…
  3. Wirklich gut! Die größte Chance durch die Digitalisierung ist…
  4. Bedrohlich! Wir müssen aufpassen, dass…
  5. Die Digitalisierung verändert mein Leben durch…
  6. Chatten mit den Enkeln, Einkaufen per Mausklick, Arbeiten ohne feste Bürozeiten. Was bringt die Digitalisierung für Familien und Ältere?
  7. Programmieren in der Grundschule, das gesamte Faktenwissen der Welt in der Suchmaschine. Wie sollte Bildung der Zukunft aussehen?
  8. An jedem Ort arbeiten können und ständig erreichbar sein. Was bedeutet das für Arbeit im Digitalen Zeitalter?
  9. Was müssen wir im digitalen Zeitalter tun, damit unsere Wirtschaft erfolgreich bleibt?
  10. Die Digitalisierung schafft Chancen und birgt Risiken. Von der SPD erwarte ich, dass…

 

Hier alle bisherigen Beiträge zur Blogparade:

  1. Doris Aschenbrenner: 10 Fragen zu #DigitalLeben
  2. Phil Gabriel: Blogparade Digitales Leben
  3. Maxim Loick: #DigitalLEBEN – mein Beitrag zur Blogparade
  4. Roland Panter: Irgendwo zwischen Gesellschaft, Zukunft und Internet
  5. Johannes Jungilligens: Blogparade: 10 Fragen zu #digitalLEBEN
  6. Harald R. Fortmann: #DigitalLeben: 10 Fragen an Personalberater Harald R. Fortmann
  7. Saskia Esken: #DigitalLEBEN 100 Köpfe 10 Fragen
  8. Daniel Schöberl: Blogparade: Meine Antworten zu #DigitalLEBEN
  9. Andreas Hartl: Gastbeitrag: Blogparade #DigitalLEBEN
  10. Yasmina Banaszczu: Digitales Leben – Blogparade
  11. Bob Blume: Blogparade: #DigitalLEBEN
  12. Thorsten Ising: In einer digitalen Welt zu leben, bedeutet für mich…
  13. Jens Stratman: Blogparade: 100 Köpfe 10 Fragen #digitalLeben
  14. Michael Engelnkemper: Digitales Leben – 10 Fragen zur Digitalisierung
  15. Wilfried Hoge: DigitalLEBEN: 10 Fragen zur Digitalisierung
  16. Jan Lauer: #digitalLEBEN — 10 Fragen, meine Antworten
  17. Jan-​​Hendrik Beuth: Achtung! Political content! Blogparade zu #digitalLEBEN
  18. Christian Baumeier: #DigitalLeben
  19. Lorenzo Tural Osorio: Blogparade zu #digitalLEBEN
  20. Ricarda Kiel: Das Internet ist mein Dünger
  21. Sven Buchien: Blogparade: #Digitalleben – 10 Fragen der SPD
  22. Sabine Gillessen: Blogparade „Was bedeutet digitales Leben für mich?“
  23. Jürgen B: #digitalLEBEN
  24. Jeff Tichar: #digitalLEBEN
  25. Susanne Peyronnet: Mein #digitalLEBEN – zehn Antworten, über die ich erstmal nachdenken musste
  26. Bernhard Höpfner: Digital Leben #digitalleben
  27. Jan Westerbarkey: Digital leben
  28. Ole Wintermann: #DigitalLEBEN der SPD: Der erste Schritt zur Abkehr von #AnalogeAgendaDE?
  29. Dirk Schoemakers: 1000 Köpfe 10 Fragen
  30. Ninia LaGrande: Blogparade: 10 Fragen zum #digitalLEBEN
  31. Christian Pfeiffer: #digitalLEBEN – Pausanias wirft ein Stöckchen
  32. Judith Torma Gonçalves: Wie erleben wir #Digitalleben? – Blogparade
  33. Kathrin Sebens: 10 Fragen zum #digitalLEBEN – meine 5 Cent dazu
  34. Thomas Reis: Zehn Fragen der SPD zum Thema #DigitalLeben
  35. Mathias Stein: #digitalLEBEN — Das Leben in der digitalen Welt
  36. Mareice Kaiser: Digitalisierung, Computerliebe & Barrierefreiheit
    Mein #digitalLEBEN
  37. Thomas Michl: #digitalLEBEN – 10 Fragen und 10 Antworten
  38. Katja Vater: Blogparade #digitalLEBEN: 10 Antworten
  39. Holger Ahrens: Blogparade 10 Fragen zu #digitalleben
  40. Marc Oliver Nissen: In einer digitalen Welt zu leben, bedeutet für mich…
  41. Fabian Deitelhoff: Blogparade digitalLEBEN: zehn Fragen und meine Antworten dazu
  42. Anna-​​Lena Müller: Blogparade #digitalLEBEN
  43. Klaus Böttger: 10 Fragen – #SPD #DigitalLeben #Blogparade
  44. Björn Uhde: blogparade /​/​ meine antworten
  45. Tobias Ludwig:  #digitalLeben — Chancen für alle nutzbar machen
  46. Norbert Tuschen: Blogparade: #Digitalleben

Reaktionen (23)

  1. Harald R. Fortmann

    Dann mal los, damit Deutschland digitaler wird!

    Die digitale Revolution wird alle Teile unseres Lebens erfassen. Das ist sicher. Offen ist aber, was wir als Gesellschaft daraus machen. Im Rahmen von #DigitalLeben sucht zum Beispiel die SPD Antworten auf die Frage: „Wie verändert das Internet unser Leben?” Zu Wort kann sich jeder Interessierte melden. Außerdem beantworten 100 Persönlichkeiten 10 Fragen zur digitalen Gesellschaft. Darunter auch Harald R. Fortmann, Personalberater und Director Executive Search bei Cribb.

    Mehr unter: http://www.cribb.de/blog/digitalleben-harald-fortmann/

    Antworten
  2. Markus Dicks

    #DigitalLEBEN – wir machen das digitale politisch – es ist ein notwendiger Schritt, dass die SPD über dieses Thema diskutiert.
    Ich hätte mir diesen Prozess schon früher gewünscht, denn die „Digitale Agenda“ der BREG ist durch das Kabinett verabschiedet worden und wird nun in die Tat umgesetzt, während wir erst mit der Diskussion beginnen. Kommt die Diskussion nicht ein Jahr zu spät und wie seht ihr die Inhalte der Agenda?

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  3. D.-D. Hansmann

    Wieso stellt Ihr hier dann nicht auch Web-Space zur Verfügung? Nicht jeder Blog passt zum Thema und nicht alle interessierten haben einen eigenen Blog.

    Dazu kratzen die Fragen ja nicht einmal mehr an der Oberfläche eines Themas, dass bereits seit Jahrzehnten unser Denken verändert hat.

    Insgesamt scheinen sämtliche Themen-Vorgaben von einer Euphorie formuliert und alle Probleme als durch Regelungen handhabbar zu sein. Das ist vom Standpunkt einer Diskussionseröffnung und der Tragfähigkeit einer Diskussion nicht angemessen.

    Nehmt das Beispiel der Blog-Parade. In der Euphorie scheinen wohl alle einen Blog zu haben. Nicht einmal in der Ansprache erscheint irgendwo der Hinweis: Wir möchten das Blogger sich mal mit diesen Fragen beschäftigen. Dann ist die Zielgruppe klar.

    Augenscheinlich ist auch das Projekt der Mitglieder- und Interessierten-Seite spd-online nicht so aufgemacht gewesen, dass es tatsächlich eine Plattform für Diskussion und politische Arbeit geworden ist.

    So fängt man in der Mitte eines Themas an. Es ist schade, wie damit Chancen und Erfahrungen nicht gesammelt werden können.

    Dabei hätten bestimmte Technologien eingesetzt werden können, die noch heute (auch bei jungen NutzerInnen) zu einem gewissen Neuland gehören und trotzdem einfacher zu nutzen sein können, als das Telefon an der Wand.

    Ich wünschte mir, dass die SPD mit dem Hype-Gedanken, der wohl einen Event-Gedanken abgelöst hat etwas sinnvoller umginge.

    Dabei ist noch eine Frage gar nicht aufgetaucht. Auf was für einen philosophischen Grundlage verstehen wir die Gesellschaft von heute? Das überall angeblich abrufbare Wissen, welches von jeder und jedem ins Netz gebracht werden kann beinhaltet nur nicht die kritische Distanz. Oft hört man „das habe ich so im Internet gelesen“. Das ist weit verbreitet, auch in die sogenannten bildungsnahen Schichten. Eine Diskussion des digitalen Lebensanteils führt ohne Einbettung von technischen Anforderungen nicht einmal in eine weitere Individualisierung. Dafür bräuchte man schon ein neues Wort.

    Diskutiert doch die gesellschaftlichen Anforderungen an die Technik? Von der reinen Interessensbefriedigung durch Informationen, über die Gestaltung von Kommunikation und damit auch Informationsaustausch, bis hin zu einer Arbeitswelt die das Heim-Büro überwindet(Wo die Praxis schon längst immer auf dem Weg ist und die Flexibilität des Internets seine Grenzen erfährt).

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    1. Sven

      Es gibt im Netz doch genügend Möglichkeiten, seine Antworten auf diese Fragen zu speichern. Da wäre zum Beispiel Medium, was eine wunderbare Möglichkeit ist, um, ohne viele Vorkenntnisse, Texte im Internet zu veröffentlichen. Außerdem gibt es auch noch Twittlonger, wofür aber ein Twitteraccount notwendig ist.

      Ansonsten gibt es auch noch die Möglichkeit, einfach mal bei anderen Bloggern anzufragen, ob man dort einen Gastartikel veröffentlichen darf, wenn mensch denn wirklich keinen eigenen Blog eröffnen möchte. Ich biete dir gerne an, dass du auf meinungsschauspieler.de deine Antworten veröffentlichst – auch allen anderen, die keinen Blog haben. E-Mail findet ihr dort im Impressum, einfach kurz eine Mail an mich mit Betreff „Digitalleben“, dem Text und einem Pseudonym/Namen und einer kleinen Vorstellung.

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    2. Steffen

      Eine Blogparade richtet sich an Leute, die ein Blog haben.

      Das Mitmach-Formular am Ende jeder Seite hier richtet sich an Leute, die diesen Weg bevorzugen.

      Es gibt aber auch Postkarten für Leute, die gerne Postkarten schreiben.

      Und wer die zehn Fragen nicht mag und lieber andere stellen oder beantworten möchte, kann das auch tun. Ich finde auch, dass die unterschiedliche Art und Weise, wie viele der Teilnehmer_innen mit den Fragen umgegangen sind, zeigt dass sie durchaus Platz für Kreativität und die eigenen Gedanken geben.

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  4. Stefan Wojcik

    Klingt alles sehr positiv, nur ist die Frage, auf welcher Sicherheitsebene sich digital bewegt wird, sodass Geheimdienste & Co. die Freiheitsaushöhlung der individuellen Privatssphären unbescholtener Bürger aufgeben.
    Damit wäre schon viel gewonnen und der Bürger als Opfer des Kapitalismus als reines Zweckobjekt für staatliche und wirtschaftliche Belange und die Demokratie gerettet.

    Antworten
  5. Stefan Wojcik

    Die digitalisierte Gesellschaft als Fortschritt darzustellen, klingt alles sehr positiv, nur andererseits ist die Frage, auf welcher Sicherheitsebene sich digital bewegt wird, sodass Geheimdienste & Co. die Freiheit Aushöhlung der individuellen Privatsphären unbescholtener Bürger aufgeben.
    Damit wäre schon viel gewonnen und der Bürger als Opfer des Kapitalismus als reines Zweck Objekt für staatliche und wirtschaftliche Belange und die Demokratie gerettet. Näheres unter http: //Stefan Wojcik

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    Oktober 16th, 2014

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  6. Dejan Mihajlovic

    Das Schwelgen in der Vergangenheit ist kein neues Phänomen. Jeder Mensch, der älter wird, blickt gerne zurück und neigt dazu das bekannte Alte dem unbekannten Neuen vorzuziehen. Da die Digitalisierung eine Beschleunigung aller Entwicklungen zur Folge hat, generiert sie immer schneller unbekannte, neue Dinge, die zwangsläufig zu einem Schutzmechanismus führen. Man distanziert sich davon und hält an den alten, bekannten Strukturen fest. Weil ich darin eine große Gefahr sehe, möchte ich hier meinen Beitrag zu #DigitalLeben liefern, indem ich mich den zehn vorformulierten Fragen stelle: http://mihajlovicfreiburg.wordpress.com/2014/12/03/digitalleben-nicht-die-zukunft-verschlafen-durch-schwelgen-in-der-vergangenheit/

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  7. Martina Grosty

    In meinen Lehrerfortbildungen sehe ich immer wieder, dass viele Lehrer den digitalen Entwicklungen skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen.

    Ich denke mit solch einer Haltung werden Chancen verpasst. Aus diesem Grund möchte ich hier meinen Beitrag zu #DigitalLeben liefern und die zehn Fragen beantworten.

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  8. Michael Haug

    Schöne Aktion sich endlich einmal dem digitalen Thema zu widmen. Das Thema dann aber in Veranstaltungen und in Ortsgruppen zu diskutieren zeigt einmal mehr dass man das Medium um das es geht noch lange nicht verstanden hat. Löst Euch doch einmal von Euren bisherigen Denkschemen, so bleibt Ihr weiterhin unglaubwürdig…..

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